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Chef Christoph

»Kulinarisch reise ich mit unseren Gästen vom Allgäu bis in den Orient«

Christoph ist Koch mit Leib und Seele. Die gemeinsame Arbeit mit den Gästen in den Kochateliers begeistert ihn jeden Tag aufs Neue. Als Kochdozent bietet er jede Menge Unterhaltung und Spaß am Kochen gepaart mit einer Menge Fachwissen.

Bereits im zarten Alter von zehn Jahren assistierte der junge Christoph seiner Mutter in der Küche. Bald schon durfte er einmal in der Woche das Familienmahl selbstständig zubereiten – aber nur am Wochenende, damit sein Hobby nicht der Schullaufbahn im Weg stand. Schließlich machte er seine Leidenschaft zum Beruf und er ging als Koch in die Lehre. »Ich habe mich von Bayern in den Norden hochgearbeitet.« schmunzelt er, wenn er nach seinem Werdegang gefragt wird.

Seine Ausbildungsstätte »Hotel Allgäuer Tor« war Tor zu weiteren Stationen: »Restaurant Waldhorn« (Ravensburg), das »Gala« (Aachen), »Hotel Stadt Hamburg« (Sylt) und wieder in den Süden nach Wiesbaden in die »Ente«. Danach zog es ihn in die Ferne nach Schottland und an den Wörther See. Er bezog Anstellung als Privatkoch in Marbella und London, fuhr sogar mit zur See. In London arbeitete er vier Jahre für eine arabische Familie, lernte Klaus kennen, mit dem er 2008 die Kochateliers gründete. Hier ist er deshalb der Orient-Experte. In unseren orientalischen Kochkursen spürt man mit allen Sinnen den Zauber der arabischen Küche. Und allem Zauber wohnt ein praktischer Tipp vom Profi inne: Wer zum Beispiel einmal unseren »Orient Express«-Kurs besucht hat, weiß danach, wie man einen Granatapfel zerlegt, ohne dabei alles mit Saft zu besprenkeln.

Die Sprache der Köche geht durch den Magen

Im Ausland arbeitete der in Illertissen geborene Gastronom mit Köchen vieler Nationalitäten zusammen. Sein kulinarischer Ideenreichtum gründet sich auf den Erfahrungen dieser Zeit. »Die Sprache der Köche ist international, man versteht sich kulinarisch und dafür braucht man nicht viele Worte.«

So liegt es nahe, dass sein Lieblingsgericht eher nicht der deutschen Küche entstammt: ›Jouvetsi‹ – ein griechisches Schmorgericht mit Lammfleisch und Kritharaki (Reisnudeln). »Ich liebe Schmorgerichte! Dafür braucht man Zeit und Geduld in einer sowieso schon hektischen Zeit. Man kann Schmorgerichte prima mit Kräutern und Gewürzen verfeinern und erhält als Lohn für die Mühe immer eine leckere Sauce.«

Für seine Gerichte kauft der Griechenlandfan am liebsten auf dem Wochenmarkt, in Feinkostläden und vor allem auf dem Bauernhof um die Ecke ein – auf Reisen und zu Hause. Ob Bioprodukt oder nicht, zu allererst sollen seine Lebensmittel regional erzeugt sein und möglichst verpackungsfrei. Bei Gelegenheit schlüpft der Gastronom in die Rolle des Gastes – am liebsten in entspannter Atmosphäre zusammen mit seiner Frau. Dabei verrät ihm sein erfahrener Blick auf die Menükarte ob er von dem Restaurant Gutes erwarten kann.

Zum guten Schluss eines Kochkurses jedoch genießt der Chef gemeinsam mit den Kochateliers- Gästen die frisch zubereiteten Speisen. Wenn die Arbeit getan ist und alle gemütlich am Tisch sitzen, gibt Christoph gerne ein paar seiner beliebten Anekdoten und Reiseerlebnisse zum Besten.