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Zutaten

  • 600 g Rinderrücken, ohne Fett und Sehnen
  • 750 ml Rotwein
  • 300 ml Rotweinessig
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Stange Lauch
  • ¼ Stück Knollensellerie
  • 4 geschälte Schalotten
  • Lorbeer, Wachholder, Nelken und Piment
  • 2 Eßl Tomatenmark
  • 4 Eßl Grafschafter Goldsaft Zuckerrübensirup
  • 80 g Rosinen
  • Salz, Pfeffer
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HauptgangSauerbraten vom Roastbeef

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So wird’s gemacht:

  1. Das Gemüse gut waschen und grob würfeln. Rotwein, das Gemüse sowie die Gewürze aufkochen lassen. Anschließend auskühlen lassen und zusammen mit dem Essig über den Rinderrücken geben. Dieser sollte vollständig von der Marinade bedeckt sein. Dann 3 Tage abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Das Roastbeef aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen. Anschließend in einer Pfanne (oder Grill) von beiden Seiten ca. 1 Minute richtig heiß anbraten. Dann für 75 Minuten im Ofen bei 80° garen.
  3. Angerührte Speisestärke zum Abbinden der Sauce
  4. Den Sud passieren. In einem Topf das Tomatenmark anschwitzen und mit der Hälfte des Suds ablöschen. Die Rosinen und den Zuckerrübensirup hinzugeben. Für ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Dann auf die gewünschte Konsistenz abbinden und abschmecken.

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Sauerbraten vom Roastbeef: Ein klassisches Festmahl

Der Sauerbraten ist ein traditionelles Gericht der rheinischen Küche, das nicht nur durch seinen einzigartigen Geschmack, sondern auch durch seine lange Zubereitungszeit besticht. Ursprünglich als Resteessen konzipiert, hat sich dieses Gericht über die Jahre zu einem echten Klassiker entwickelt, der oft bei festlichen Anlässen serviert wird. Der Sauerbraten vom Roastbeef zeichnet sich durch die Kombination von saftigem Rindfleisch und einer würzigen, aromatischen Marinade aus, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. In unserem Kochkurs „Modern Rheinisch“ erfahren Sie nicht nur, wie man dieses Gericht zubereitet, sondern auch, welche kulturellen Hintergründe und Traditionen damit verbunden sind.

Besonderheiten der Hauptzutaten

Die Hauptzutat für den Sauerbraten ist der Rinderrücken, der besonders zart und geschmackvoll ist. Bei der Auswahl des Fleisches sollte auf hochwertige Qualität geachtet werden, idealerweise aus artgerechter Haltung. Das Fleisch wird in einer Marinade aus Rotwein und Rotweinessig eingelegt, die nicht nur für den typischen säuerlichen Geschmack sorgt, sondern auch dazu beiträgt, das Fleisch zart zu machen. Die verwendeten Gemüsesorten wie Karotten, Lauch und Knollensellerie bringen zusätzliche Aromen in die Marinade und ergänzen den Geschmack des Rindfleischs. Gewürze wie Lorbeer, Wacholder und Nelken verleihen dem Gericht eine besondere Tiefe. Achten Sie darauf, frische und saisonale Zutaten zu verwenden, um das Beste aus diesem Gericht herauszuholen.

Profi-Tricks und häufige Fehler vermeiden

Die Zubereitung des Sauerbratens erfordert Geduld, aber mit ein paar Profi-Tricks gelingt Ihnen das Gericht spielend. Ein häufiger Fehler ist, das Fleisch nicht ausreichend in der Marinade einziehen zu lassen. Drei Tage im Kühlschrank sind ideal, um den vollen Geschmack zu entfalten. Achten Sie darauf, das Fleisch vor dem Anbraten gut abzutrocknen, damit es beim Braten eine schöne Kruste bildet. Eine weitere Empfehlung ist, die Marinade nach dem Kochen nicht wegzuwerfen, sondern sie als Basis für eine köstliche Soße zu verwenden. Diese kann nach dem Garen des Fleisches eingekocht und verfeinert werden, um ein vollmundiges Geschmackserlebnis zu bieten.

Variationen & Alternativen

Der Sauerbraten lässt sich auf vielfältige Weise abwandeln. Für eine etwas andere Geschmacksrichtung können Sie anstelle von Rotwein auch Weißwein verwenden, was dem Gericht eine leichtere Note verleiht. Zudem kann das Gemüse je nach Saison variiert werden; im Herbst bieten sich zum Beispiel Kürbis oder Wurzelgemüse an, während im Frühling frische Kräuter und Spargel eine interessante Ergänzung darstellen. Für eine süßere Note können Sie Rosinen oder Trockenfrüchte in die Marinade einarbeiten, was dem Gericht eine fruchtige Note verleiht. Auch die Beilagen sind variabel; während klassische Knödel immer beliebt sind, können Sie auch Kartoffelpüree oder einen frischen Salat servieren.

Serviervorschläge

Der Sauerbraten vom Roastbeef sollte idealerweise mit herzhaften Beilagen serviert werden. Klassische Beilagen sind Knödel oder Rotkohl, die den Geschmack des Fleisches wunderbar ergänzen. Auch ein cremiges Kartoffelpüree passt hervorragend dazu. Für die Getränkeempfehlung bietet sich ein kräftiger Rotwein an, der die Aromen des Gerichts unterstreicht. Ein Spätburgunder oder ein Merlot sind ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten. Bei der Anrichtung können Sie das Fleisch in Scheiben schneiden und auf einem schönen Teller mit den Beilagen anrichten. Ein paar frische Kräuter als Garnitur verleihen dem Gericht den letzten Schliff und machen es zu einem wahren Festmahl.

In unseren Kochateliers und dem Kochkurs „Modern Rheinisch“ haben Sie die Möglichkeit, die Zubereitung des Sauerbratens vom Roastbeef unter fachkundiger Anleitung zu erlernen. Lassen Sie sich von der rheinischen Küche inspirieren und entdecken Sie die Freude am Kochen in geselliger Runde!

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